Beschreibung
Gastfreundschaft mit Charakter
Unser Hotel verbindet den einzigartigen Charme vergangener Zeiten mit herzlicher Gastfreundschaft und persönlichem Service. Eingebettet in die ruhige Natur der Biosfera Val Müstair bietet unser Haus eine Atmosphäre voller Geschichte und Gemütlichkeit. Entdecken Sie historische Besonderheiten, geniessen Sie alpine Spezialitäten aus Kupferpfannen und erlesene Weine aus unserem Fasskeller. Ob beim gepflegten Dinner, bei entspannten Momenten am Cheminée oder kulturellen Angeboten – hier finden Sie Ruhe, authentische Begegnungen und echte Tradition.
Das Haus
Das Haus bietet einzigartige Räumlichkeiten mit mittelalterlichem Charme, die eine besondere Atmosphäre schaffen. Zu den Highlights zählen die Hauskapelle St. Augustinus, der karolingische Weinkeller, mittelalterliche Mauern, gotische Gewölbe, geheimnisumwitterte Gänge, ein gemütliches Cheminéezimmer, eine Davidoff-Lounge, die schwarze Küche mit Brotbackofen sowie historische Kutschen und ein Oldtimer. Der Rittersaal dient als Speisesaal und ein Theater mit Kino im Dachgeschoss mit einem Steinway-Flügel rundet das aussergewöhnliche Ambiente ab – eine Kombination, die man in keinem anderen Hotel findet. Im Aussenbereich ladet eine sonnige Terrasse und ein ruhiger Garten mit Pool zum Verweilen ein.
Geschichte
Die Chasa de Capol ist eines der ältesten Häuser im Val Müstair – 1199 wird sie erstmals als Stammsitz der Münstertaler Linie der Familie Capol erwähnt. Über Jahrhunderte war das Haus Wohnsitz von Pröbsten, Podestaten und Würdenträgern. 1481 wurde die Familie in den Adelsstand erhoben und im Jahr 1506 war Kaiser Maximilian persönlich hier zu Gast, anlässlich einer Grenzbereinigung nach der Schlacht an der Calven.
Im 17. Jahrhundert wurde das Haus mit Hospizbetrieb ausgebaut, die prachtvollen Arvenholzstuben stammen von 1677. Nach dem Dorfbrand von 1774 erhielt es sein heutiges Erscheinungsbild mit den typischen Krüppelwalmdächern. Als der Familienzweig 1838 erlosch, begann eine lange Zeit des Leerstands und Verfalls.
Erst 1954, nach über hundert Jahren, wurde das Haus von meinem Vater, Musiker und Dirigent Ernst Schweizer, übernommen. Mit viel Gespür für Geschichte und mit Respekt vor dem Bestehenden begann eine behutsame Erneuerung. In den 1960er-Jahren wurde die Chasa zum Treffpunkt bekannter Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Musik und Film: Theodor Heuss, Konrad Adenauer, Charlie Chaplin, Herbert von Karajan, Albert Hofmann, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Zino Davidoff und viele andere waren zu Gast.
Heute ist das kostbare Kulturerbe mir, Ramun Schweizer, anvertraut. Man trifft mich meist in der Küche, im Garten, im Weinkeller, beim Holzsägen oder bei einem Rundgang durch die alten Räume. Der Geist der Capols, der Augustinermönche, Ritter, Minnesänger und Würdenträger lebt weiter in diesen Mauern. Und wer mit offenen Augen durch das Haus geht, kann ihn noch immer spüren...
Ausstattung
In der Nähe von